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Fördermöglichkeiten

Eingliederungszuschuss (EGZ)

Als Arbeitgeber können Sie zur Eingliederung von förderungsbedürftigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Zuschüsse zu den Arbeitsentgelten zum Ausgleich von Minderleistungen erhalten. Die Förderhöhe und die Förderdauer richten sich nach dem Umfang der Minderleistung des Arbeitnehmers und nach den jeweiligen individuellen Eingliederungserfordernissen am Arbeitsplatz.

Bei den Eingliederungszuschüssen handelt es sich um Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsförderung, über die das IAG sowohl dem Grunde nach als auch in Bezug auf Höhe und Dauer der Leistung im Rahmen der einschlägigen gesetzlichen Regelungen eigenständig und nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden.

Dem Arbeitgeber können bis zu 50 Prozent des regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelts sowie des pauschalierten Arbeitgeberanteils am Gesamtsozialversicherungsbeitrag als monatlicher Lohnkostenzuschuss für die Dauer von längstens zwölf Monaten gezahlt werden. Für ältere, schwerbehinderte oder sonstige behinderte Menschen kann der Leistungsumfang erweitert werden.

Für die Einstellung von Menschen mit Behinderungen gibt es besondere Unterstützungsmöglichkeiten. Bitte wenden Sie sich an unseren Reha-Spezialisten, Herrn Kuczyk. (Tel.-Nr. 0209/60509-275)
Eingliederungszuschüsse sind vor der Arbeitsaufnahme zu beantragen.

 

Förderung von Arbeitsverhältnissen nach § 16e SGB II

Nach § 16e SGB II geförderte Arbeitsverhältnisse sind sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse ohne Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Die Förderung wird durch einem Zuschuss zum Arbeitsentgelt an den Arbeitgeber erbracht.
Die Höhe beträgt bis zu 75 Prozent des Arbeitsentgelts für bis zu zwei Jahre und richtet sich nach der Leistungsfähigkeit der/des erwerbsfähigen Leistungsberechtigten.
Die geförderten Tätigkeiten müssen nicht die Kriterien Zusätzlichkeit, öffentliches Interesse und Wettbewerbsneutralität erfüllen.
Maßgeblich für die Förderung von Arbeitsverhältnissen nach § 16e SGB II sind die mangelnden Chancen der/des eLb auf eine kurzfristige Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt.
Ziel ist es, für langzeitarbeitslose, benachteiligte Personen mit erheblichen Vermittlungshemmnissen Arbeitsverhältnisse zu fördern, um so an die Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes heranzuführen und die dortigen Chancen mittelfristig zu erhöhen.

 

Betriebliche Einzelumschulung - Jetzt Fachkräfte ausbilden

Profitieren Sie von dieser Fördermöglichkeit und sichern Sie sich heute Ihren Arbeits- und Fachkräftebedarf von morgen. Die betriebliche Einzelumschulung zielt auf das vorhandene Fachkräftepotenzial von Erwachsenen ohne Berufsabschluss (bzw. berufsentfremdet) ab.

Bei der betrieblichen Einzelumschulung handelt es sich um eine Qualifizierungsmaßnahme. Ziel ist es, dass Arbeitssuchende in einem Ausbildungsbetrieb einen Berufsabschluss erwerben. Eine betriebliche Einzelumschulung ist in allen anerkannten dualen Ausbildungsberufen möglich. Sie wird um ein Drittel der regulären Ausbildungszeit verkürzt.

Der ausbildende Betrieb sowie die Arbeitssuchenden müssen einen Umschulungsvertrag schließen. Seitens der zuständigen Kammer müssen die Verkürzungstatbestände geprüft und bestätigt werden. Die Umschulung beginnt in der Regel im 2. Berufsschuljahr und kann grundsätzlich in Voll- oder Teilzeit durchgeführt werden. Es besteht für die Umschülerinnen und Umschüler eine Berufsschulpflicht.

Ihnen als Arbeitgeber können die Kosten für die notwendige überbetriebliche Lehrgänge und ggf. erforderliche Eignungsfeststellungen, die Gebühren für Kammereintragungen, Prüfungen, Lehrbücher, Unterrichtsmaterialien usw. sowie die Kosten für notwendige Arbeitskleidung und ggf. Arbeitsausrüstung erstattet werden.

Dieses Angebot gilt in dieser Form nur in Gelsenkirchen.

 

* Alle Förderungen sind vor der Beschäftigungsaufnahme zu beantragen. Eine Prüfung der Förderung erfolgt in jedem Einzelfall und kann nicht pauschal zugesagt werden.

Ausführliche Informationen zu Fördermöglichkeiten erhalten Sie unter 0209 – 60509-100.